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Herzlich Willkommen

Landrat Robert FischbachHerzlich Willkommen auf den Internetseiten der Kampagne „RegioEnergie“. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 alle benötigte Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Region zu produzieren. Auf diesem Weg sind wir schon ein gutes Stück vorangekommen – die Strecke ist aber noch lang. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Kampagne „RegioEnergie“.

Eine wichtige Säule dieser Kampagne ist die Information. Wir möchten die Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf informieren und aufklären, wir möchten ihnen Daten, Fakten, Zahlen und Informationen bieten, wir möchten Interesse und Verständnis wecken, Hintergründe beleuchten und wir möchten die Menschen auf dem eingeschlagenen Weg mitnehmen. Denn nur wer gut informiert ist, kann richtige Entscheidungen treffen.

Zum kompletten Grußwort


Rückenwind aus Berlin: Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein Gewinner im Bundes-Wettbewerb „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“

Urkunde zeichnet Kreis als Pionier und Vorreiter in Sachen Klimaschutz aus / Rund 660.000 Euro Fördergeld aus Berlin

Marburg-Biedenkopf/Berlin – Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat am Montag den Landkreis Marburg-Biedenkopf als Vorreiter und Pionier in Sachen Klimaschutz ausgezeichnet. Damit unterstützt die Bundesregierung das Ziel des Kreises, einen „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ zu erstellen und damit bis zum Jahr 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 95 Prozent und den Energiebedarf um 50 Prozent zu senken. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist einer von vier Landkreisen und insgesamt 18 Kommunen in Deutschland, die in den Genuss einer entsprechenden Förderung kommen.

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Auf dem Bild (v.li.): Gesa Zickermann (Stabsstelle Büro des Landrates), Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. Foto: BMU

Die Fördersumme aus Berlin: 95 Prozent der Projektkosten in Höhe von rund 695.000 Euro – in Marburg-Biedenkopf sind das also knapp 661.000 Euro, die das Ministerium beisteuert. Etwa 35.000 Euro muss der Landkreis selbst aufbringen. Ausgelegt ist das Projekt für eine Dauer von vier Jahren.

„Das Ministerium würdigt damit unser bisheriges Engagement und unsere Ziele für die Zukunft in Sachen Klimaschutz und Energiewende“, freute sich der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern, der die Auszeichnung in Berlin entgegen genommen hat. Mit dieser Finanzspritze könne der Kreis nun eine tragfähige Struktur aufbauen, um weitere Maßnahmen auf dem Sektor Klimaschutz für Kommunen, Unternehmen und Bürger auf den Weg zu bringen.

Mit dem Fördergeld wird der Kreis die Erstellung eines Masterplans 100 Prozent Klimaschutz, den damit verbundenen Aufbau eines Prozessmanagements, die beratende Begleitung in der Umsetzung durch Klimaschutzmanager sowie ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg bringen. „Der Masterplan ist ein umfassender, übergeordneter Plan, den man als ,Meisterstück’ in Bezug auf den Klimaschutz bezeichnen kann“, erläuterte Dr. McGovern. Die Zielsetzung sei noch umfassender als die Ziele des Klimaschutzkonzeptes. Darin ist beschrieben, wie der Landkreis bis zum Jahr 2040 im Strom und Wärmebereich seinen Bedarf aus erneuerbaren Energien aus der Region decken kann.

„Der Masterplan soll darüber hinaus Strategien entwickeln, wie der Landkreis bis zum Jahr 2050 weitgehend klimaneutral werden kann. Neben dem Strom und Wärmebereich wird dazu auch der Verkehrsbereich und der Großverbrauch der Industrieunternehmen, aber vor allem auch der effizientere Umgang mit Energie ins Blickfeld rücken“, erklärte Dr. McGovern.

Im ersten Jahr wird nun der Masterplan erstellt. Begleitend dazu soll ein Masterplanmanager eingestellt werden, der eine nachhaltige Projektstruktur aufbauen wird. Der Koordinator soll die Kommunen, Unternehmen und anderen Akteuren vernetzen und erste Umsetzungsideen entwickeln. Danach beginnt die Umsetzung der im Masterplan vorgeschlagenen Maßnahmen, Projekte und Kampagnen.

„Nach Ablauf der vierjährigen Förderung durch den Bund, könnte die Arbeitsstruktur in eine neue Organisationsform wie zum Beispiel eine Klimaschutzagentur überführt werden. Denn unser Ziel erreichen wir nur, wenn wir auch nach Ablauf der vier Jahre kontinuierlich weiter daran arbeiten“, so Dr. McGovern.
 

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